Der Wochenspruch

der Dich durch diese Woche begleiten, ermutigen und erfreuen möge

lautet:  

 

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe

die Schlüssel des Todes und der Hölle.

Offenbarung 1,18

 

Allein in Christus liegt der Schlüssel!

 

Also die neue Strukturreform zur Organisation unserer Kirche ist es schon mal nicht. Die Erhöhung der Quantität oder Qualität des kirchlichen Senfes, um zu »verfeinern«, was alle anderen schon gesagt haben, ist es auch nicht. Noch weniger das Verschweigen von Verfehlungen oder das Wegducken vor notwendigen Entscheidungen. Es knirscht gehörig im Getriebe.

Scheinbar weltweit und ökumenisch. Diffuse Zukunftsängste und Sorgen angesichts der verschiedensten Bedrohungen und irrsinnigsten Entwicklungen wuchern derweil munter.

Allein in Christus liegt der Schlüssel zum Heil. Allein er offenbart uns das Gottesbild des uns über alles liebenden Vaters im Himmel. Das ist der Schlüssel zum Aufatmen, zur Umkehr und damit dem Freisetzen unserer Kräfte, um das Nötige wahrhaftig zu tun. Trotz allem!

 

Wer sich mit »allem Möglichen« beschäftigt, statt mit den Schlüsseltechnologien, (so sagt es uns z.B. das Auto), ist schnell weg vom Fenster.

Es genügt aber nicht von Christus nur in Formeln zu reden oder sein Kommen zu beschwören. Es gilt vielmehr die »Technologie« unseres Herrn auch anzunehmen, sie zu entfalten und zu entwickeln, seinem bedingungslosen Gottvertrauen zu folgen.

Wenn wir ohne ihn die Dinge zu Ende denken wollen, sehen wir schnell nur die Hölle. Mit ihm werden wir zwar nicht vor jeder Tiefe des Lebens bewahrt. Aber wir werden auch in keiner umkommen.

Christus ist der Schlüssel, der uns das Heil zum wirklichen ewigen Leben eröffnet. Auch und gerade in unserer Kirche. Und weil der Vater im Himmel genau zu ihm und zu dem, was er für uns getan hat, steht, feiern wir: Frohe Ostern!

 

Matthias Weismann, Superintendent i. R. Meißen.

 

 

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