Der Wochenspruch

der Dich durch diese Woche begleiten, ermutigen und erfreuen möge

lautet:  

 

 

Christus Jesus hat dem Tod die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium

2. Timotheus 1 Vers 10

 

Hat er oder hat er nicht? Die Frage stellt sich immer wieder, in allen möglichen Lebenssituationen. Nicht nur beim Fußball, wo die Frage ist, ob der Ball über die Torlinie hinaus gekommen ist oder nicht. Und nicht nur bei Gerichtsverhandlungen, wo es darum geht, ob der Angeklagte die Tat begangen hat oder nicht.

 

Die Frage nach dem, was wirklich passiert ist und was nicht, stellt sich auch hier. Stimmt das, was die Bibel behauptet, oder nicht? Ist Jesus wirklich der, der er zu sein behauptet, oder nicht? Ist er der Messias, der Erlöser der Welt, der von Gott Gesandte, oder nicht? Stimmt das, dass sein Sterben am Kreuz der Ort ist, an dem er die Schuld der Menschheit ein für alle Mal bewältigt hat, oder nicht? Und stimmt das, was unser Wochenspruch sagt: „Jesus Christus hat dem Tod die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht?“

 

Hier stehen wir an der Zentralfrage, an der sich alles entscheidet. Entweder stimmt die Sache mit Jesus oder sie stimmt nicht. Entweder hat Paulus recht in dem, was er hier über Jesus sagt, oder er nimmt seinen Mund in unsäglicher Weise zu voll? Sind diese Worte nur als religiöses Gerede zu werten oder handelt es sich um eine Tatsache?

 

Für Paulus war es klar: Er war dem Auferstandenen begegnet. Er wusste, dass die Auferstehung von Jesus, der am Kreuz hingerichtet worden war, kein Mythos und keine frommer Betrug war. Er hatte die Macht des lebendigen Jesus immer wieder erlebt, in den Zeichen und Wundern, die er selbst erlebte. Deshalb kann er das auch so selbstverständlich niederschreiben, sozusagen in einem Nebensatz: „Er selbst hat den Tod zunichtegemacht und durch die gute Botschaft Gottes das wahre Leben und die Unvergänglichkeit ans Licht gebracht.“ (Übersetzung „dasbuch.“)

 

Das ist ein Sieg auf der ganzen Linie. Knock-Out für den Tod. Sieg für das Leben, das nicht mehr kaputt zu kriegen ist.

 

Wenn das stimmt, dann ist das die beste Nachricht in der Welt. Weil das stimmt, können wir das Leben ganz anders anschauen: Aus der Perspektive des Sieges. Am Ende siegt das Leben. Am Ende siegt Jesus. Und das bedeutet auch: Unvergängliches, ewiges Leben ist die Perspektive für alle, die sich auf die Seite des Siegers stellen.

 

Dr. Roland Werner, www.erf.de