Schön, dass Sie bei uns vorbeischauen!

Unser Kirchspiel ist ein regionaler Zusammenschluss

der fünf evangelisch-lutherischen Kirchgemeinden

 Regis, Breitingen, Ramsdorf, Hohendorf und Deutzen. 

 

Unsere Dorfkirche Ramsdorf auf dem Dorffest

Die evangelische Kirchgemeinde Ramsdorf hatte alle Bürger am Sonntag 27. Mai herzlich zu einer gut besuchten Andacht eingeladen mit Pfarrerin Ulrike Franke im Festzelt zu Ramsdorf.

Thema zum Dreieinigkeitsfest, Trinitatis war: „Was heißt wiedergeboren werden und  wie können wir die Dreieinigkeit, Vater Sohn und Heiliger Geist für uns begreifen“.

 

Unter der Überschrift „Wetten, dass Sie mehr aus der Bibel kennen, als Sie denken?“  konnten sich Interessierte beim Dorfkirchenpavillon an einem Quiz beteiligen.

33 Besucher nahmen daran teil, indem sie einen umfangreichen Lückentext ausfüllten zu gebräuchlichen Redewendungen wie „es fiel mir wie Schuppen von den Augen, der kommt auf keinen grünen Zweig, von Pontius zu Pilatus rennen, die Spreu vom Weizen trennen“ usw.

Als dies sind nämlich Zitate aus der Bibel, die aufgrund unserer ja biblischen Wurzeln im christlichen Abendland in unsere Umgangssprache Einzug gefunden haben.

Erstaunlicherweise haben auch Nichtchristen fast alle Sprichworte gekannt.

Sinn der Sache war es mit Menschen über die Bibel und den christlichen Glauben ins Gespräch zu kommen und so ergab sich manches gute Gespräch.

(Anmerkung: leider gibt es ab sofort nicht mehr so viele Bilder auf unseren Internetseiten, aufgrund der am 25.5 in Kraft getretenen europäischen Datenschutzverordnung)

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Konfirmation in der Stadtkirche Regis

Am Pfingstsonntag wurden bei herrlichem Wetter Arwen Slanic aus Neukieritzsch, Theresa Keller aus Deutzen, Michelle Regis aus Deutzen, Jacob Wolf aus Ramsdorf und Julius Allner aus Markkleeberg konfirmiert. „Ihr seid jetzt vollwertige Mitglieder der Gemeinde und habt die Freiheit, vom heiligen Geist begeistert und geleitet, die Zukunft eurer Gemeinde selber mitzubestimmen und zu gestalten.“  betonte Pfarrerin Ulrike Franke im festlichen, von Kirchenchor und Kantor Thomas Weber musikalisch wunderschön gestalteten Gottesdienst.

„Nicht wir, sondern ihr seid die Zukunft unserer Kirche, wir brauchen euch dazu, also macht mit“ appellierte Kirchspielvorstand Wolfgang Bönsch an die Konfirmanden und Brigitte Meiner wünschte ihnen im Namen des Vorstandes viel Segen, Kraft und Freude für ihren weiteren Lebensweg.

 

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Vision: Ökokirche Deutzen

Wer macht mit?

 

 „Irgendwie ist alles Öko, denn das Wort „Ökö“ stammt wohl vom griechischen „Oikos“ ab, und war im antiken Griechenland die Haus- und Wirtschaftsgemeinschaft, die den Lebensmittelpunkt bildete. "Und da sind ja die Ökologie, die Ökonomie und die Ökumene heute in unserer Kirche als Begegnungs- und Kommunikationsort gemeinsam doch ganz gut aufgehoben!“ erläuterte Pfarrer Dr. Dietrich Oettler schmunzelnd in seiner Anmoderation der Podiumsdiskussion in der katholische St.Konradkirche am Pfingsmontag in Deutzen. 

 

Der ökumenische Umweltgottesdienst, geleitet von Pfarrerin Ulrike Franke, ev. Kirchspiel Regis-Breitingen und Pfarrer Dietrich Oettler, kath. Gemeinde, die anschließende Podiumsdiskussion mit kompetenten Teilnehmern aus  diesen drei Bereichen sowie ein Markt der Möglichkeiten incl. Verköstigung im Pfarrgarten zog viele interessierte Besucher an.

Um 13:00 Uhr.ging es mit vier sachkundigen Gästen thematisch um den "Umweltschutz heute - zwischen Politik, Naturschutz und Energiegewinnung".

Die Teilnehmer waren:

-Monika Lazar - MdB Bündnis 90/Die Grünen,

-Michael Wagner - Geschäftsführer des Kulturparks Deutzen (Soziokulturelles Zentrum) und der Gesellschaft zur Förderung nachhaltiger Entwicklungen in beeinträchtigten Regionen e.V. sowie dritter  Bürgermeister von Neukieritzsch
-Michael Graichen - Geschäftsführer der Naturförderungsgesellschaft Ökologische Station Borna-Birkenhain e.V.

-Jens Littmann - Betriebsrats-Vorsitzender im Kraftwerk Lippendorf, Lausitz Energie Kraftwerke AG

 

Pfarrer Oettler moderierte professionell die Diskussion, die erstaunlich  harmonisch verlief.  Allen Teilnehmern war der aufrichtige Wille abzuspüren, gemeinsam  zu einer einvernehmlichen Übereinkunft zu finden, die der Umwelt, der Wirtschaft und den Arbeitsplätzen in der Region möglichst gleichermaßen dient.

Die St. Konradskirche könnte hierbei zu einem zentralen Diskussions- und Veranstaltungsort werden.

Man schloss dann unisono mit der Bekundung, in zielführenden Gesprächen  zu bleiben.

Näheres dazu im  Artikel der Leipziger Volkszeitung, unten im Anschluss.

 

Seit Herbst 2017 trifft sich ein Initiativkreis aus evangelischen und katholischen Christen, der sich für eine umwelt- als auch wirtschaftsverträgliche Entwicklung unserer Region einsetzen und dazu einen Verein gründen will und schreibt:

„Warum? Weil wir anknüpfen wollen an die Umweltgottesdienste vor und während der Friedlichen Revolution. Weil wir heute in der Spannung stehen zwischen dem, was wir für den Umweltschutz tun sollten und dem, was wir dafür tun können und dem, was wir dafür tun wollen. Weil wir diesen Spannungsbogen zwischen Vision, Wirklichkeit und Freiheit bewusst machen wollen“

 

Interessierte Menschen, die keine Christen sein müssen und  die hierbei mitmachen wollen, wenden sich bitte an

Pfr. Dietrich Oetler d.oettler@kath-kirche-borna oder

an das Kath.Pfarramt St.Josef, Stauffenbergstr. 7, 04552 Borna,

 

Tel: 03433 208350, www.kath-kirche-borna.de

Leipziger Volkszeitung am 22. Mai 2028

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Pfingsten

 

Jesus spricht: Ich werde den Tröster zu euch senden.

Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde

und über die Gerechtigkeit und über das Gericht.

Johannes 16, 7-8

 

Heute feiern Christen weltweit Pfingsten. Genau 50 Tage nach Ostern wird heute daran erinnert, dass Gott seinen Heiligen Geist auf die Erde gesendet hat.

Das Pfingstereignis ist im Neuen Testament in der Apostelgeschichte recht ausführlich beschrieben.

Doch bevor der Heilige Geist an Pfingsten in Erscheinung tritt, wird er von Jesus bereits angekündigt. Der sagt seinen Jüngern: "Ich werde den Tröster zu euch senden. Wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht".

Die Aufgabe des Heiligen Geistes ist zunächst mal, die Menschen zu trösten. Denn viele Christen geraten immer wieder in Zweifel und Angst, was die Dinge des Glaubens betrifft. Sie brauchen eine Vergewisserung, dass der Glaube kein Hirngespinst ist. Der Glaube beruht vielmehr auf Tatsachen und seine Auswirkungen sind im Leben feststellbar.

Die andere Aufgabe des Heiligen Geistes ist nicht weniger wichtig. Er soll Menschen die Augen öffnen, über ihre Situation gegenüber Gott. Die Sünde trennt Menschen von Gott. Mit Gerechtigkeit meint Jesus sich selbst. Er ist die Gerechtigkeit in Person, auf die sich Christen im Gericht berufen können, wenn sie an ihn glauben.

Und ja, es wird ein Gericht geben. Auch wenn viele Menschen das gerne ignorieren wollen. Jeder Mensch muss sich vor Gott verantworten, für alles was er getan und nicht getan hat. Doch jeder Mensch kann sich eben auch auf Jesus berufen. Es ist gut, gerade heute an Pfingsten daran zu denken!

 

Horst Kretschi  www.erf.de

 

 

Zu Himmelfahrt auf der Wipprechtsburg 

Per Pedes und mit dem Auto angereist genossen Mitglieder des Kirchspiels Regis-Breitingen den ökumenischen Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt auf der Wipprechtsburg in Groitzsch bei wahrhaft göttlichem Wetter.

 

Es ist bald schon ein guter Brauch, dass Christen aus Regis-Breitingen, gemeinsam mit Ihren Geschwistern aus Pegau und Groitzsch feiern und auch mitwirken.

„Lasst Christus in Eurem Leben fröhlich an Fahrt gewinnen und auch andere dafür begeistern“, war das Credo der Predigt von Pfarrer Dr. Torsten Reiprich.

Nach einem leckeren Stückchen Kuchen und Kaffee machten sich dann sieben Regis-Breitinger wieder mit dem Fahrrad auf den Heimweg unter ortskundiger Leitung von Brigitte Meiner.

Dabei ging es in herrlicher Frühlingslandschaft immer dem Lauf der Schnauder nach und auch ein Einkehrschwung beim Kegelclub Hagenest mit Blasorchester, Roster und Bier durfte am „Männertag“ natürlich nicht fehlen.

Das müssen wir bald wieder mal machen, war dann zum Schluss die einhellige Meinung der Radler/innen. (es waren übrigens 5 Frauen und nur zwei Männer!)  

 

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Unsere Konfirmanden stellen sich vor 

v.l.n.r.: Arwen Slanic aus Neukieritzsch, Theresa Keller aus Deutzen, Michelle Regis aus Deutzen, Jacob Wolf aus Ramsdorf und Julius Allner aus Markkleeberg.

Am Sonntag, 6. Mai stellten sich unsere Konfirmanden in der Lutherkirche in Breitingen vor.

Alle hatten einen persönlichen Bibelspruch zu Ihrer Konfirmation ausgewählt, den sie dann auch vorstellten und erklärten, warum sie gerade diesen ausgesucht hatten.

Die Predigt dieses Sonntags war dann eine „Gemeinschaftsproduktion“ der Konfirmanden zusammen mit Pfarrerin Ulrike Franke in der die einzelnen Aussagen des Vaterunsers vorgetragen und näher erläutert wurden.

Mit einem eindrücklichen Fürbittgebet wurden die Konfirmanden und Ihre Familien schließlich Gott anbefohlen: 

Großer Gott,

Du verschließt Deine Ohren nicht, wenn wir zu Dir rufen. Du schaust nicht weg, wenn uns etwas widerfährt

Hilf uns, dankbar und voll Vertrauen mit Dir zu leben.

Wir danken Dir für all die Menschen, die uns dazu ermutigt haben, Dir zu vertrauen;

die uns mit Dir bekannt gemacht haben; die uns eingeladen haben, Dich kennen zu lernen.

Wir bitten Dich für alle Menschen, die auf der Suche sind nach jemandem,

dem sie vertrauen können.

Die einen Sinn suchen oder einen Halt für ihr Leben. Die meinen, sie müssten oder könnten alles allein schaffen.

Wir bitten Dich für uns als Gemeinde, hilf uns, auf Menschen zuzugehen, unser Christsein glaubwürdig zu leben, uns anfragen zu lassen von Suchenden und Zweifelnden.

Ehrlich und offen von unseren eigenen Fragen und Zweifeln ebenso zu reden wie von unserer Hoffnung und unserem Vertrauen.

Wir bitten Dich für unsere Konfirmanden und ihre Familien, gib dass sie weiter im Glauben wachsen, dass sie in unserer Gemeinde Heimat finden und behalten

und dass sie Dir treu bleiben - ihr Leben lang.

Weil wir Dir vertrauen können wie Kinder ihren Eltern

 

vertrauen, darum beten wir gemeinsam: Vater unser ...

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Taufen zu Ostern in Ramsdorf

 

„In den frühen Zeiten der Christenheit war Ostern auch immer der Haupttauftag des Jahres“  so Pfarrerin i.R. Jakob. Und damals wurde gleich anschließend das heilige Abendmahl mit den Täuflingen gefeiert, so auch am Ostermontag in der Dorfkirche in Ramsdorf.

Getauft wurden die erwachsene Dipl. Med. Elke Sacher, Regis-Breitingen, und die zweieinhalbjährige Emilia Saupe aus Ramsdorf.

 

 

Auch der Kirchspielvorstand wünscht den Täuflingen, dass sie fröhlich im Glauben wachsen und sich in die Kirchspielfamilie einbringen mögen, sowie Gottes Begleitung, Schutz und Segen für ihr sinnbildlich ja neues Leben.

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Er ist wahrhaftig auferstanden!

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Weltgebetstag der Frauen 2018

 

Am ersten Freitag im März fand traditionell unsere Veranstaltung zum Weltgebetstag der Frauen in Ramsdorf statt. Viele Frauen (und ein Mann!) aus allen Orten des Kirchspiels waren unserer Einladung gefolgt.

Frau Krause hatte sich, wie auch in den letzten Jahren unserer Vakanzzeit, über das Land, 2018 war es Surinam, informiert und uns damit interessante Einblicke vermittelt.Die Lesungen und Gebete aus den Jährlich zur Verfügung gestellten Heften haben alle Teilnehmer eingebunden.

Für die musikalische Unterstützung war unsere Pfarrerin Franke am Radiorecorder zuständig.

So wurden nicht nur die bekannten, sondern auch die rhythmischen Lieder aus Südamerika begeistert mitgesungen. Als Abschluss wurde bei Kaffee und Pfannkuchen noch in froher Runde beisammen gesessen.    ----     Brigitte Meiner

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Schön war´s:

A cappella-Chormusik zur Passionszeit in Ramsdorf

 

Das Frauenensemble "Fedecanto" aus Leipzig und das Männerensemble "Felix" aus Dresden traten mit einem Programm geistlicher Chormusik am 4. März um 16:00 Uhr in der Dorfkirche Ramsdorf auf.

Im Zentrum der ausgewählten Werke von Heinrich Schütz, Rudolf Mauersberger, Arvo Pärt und anderer Komponisten stand die Passion, die Leidenszeit Christi.

Auf vielfältige Weise brachte die Musik zum Ausdruck, welch ein Geheimnis aus Liebe und Hingabe sich hinter dem Leidensweg Christi verbirgt. 

Die vier weiblichen und vier männlichen Chormitglieder zeigten, wie wandlungsfähig das beste Instrument dieser Erde, die menschliche Stimme, ist.

Von leise, sanft und geradezu ätherisch bis flott, kräftig und mitreißend konnten die Besucher der fast voll besetzten Kirche nur andächtig staunen.

 

Trotz der Bitte, wegen des ernsten Anliegens der ausgewählten Chorstücke nicht zu klatschen, konnten sich die Zuhörer am Ende des Konzertes nicht mehr zurückhalten und applaudierten anhaltend den ausziehenden Sängern. 

Bilder können durch anklicken vergrößert und auch kopiert werden

 

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Manchmal braucht es halt auch mal ein bisschen Tam-Tam

Feierliche Einführung unserer Pfarrerin Ulrike Franke

 

Mit launigen Worten führte Superintendent Matthias Weismann Ulrike Franke in ihr neues Amt als Pfarrerin des Kirchspiels Regis-Breitingen ein.

In der gut gefüllten Lutherkirche in Breitingen drückte er seine große Erleichterung aus, die seit fast 10 Jahren vakante Pfarrstelle in seiner allerletzten Amtshandlung nun endlich doch noch besetzen zu können. „Sie bekommen eine ganze Pfarrerin auf ein halbe Stelle“  rief er der Gemeinde zu. Das muss man feiern und da müsse ein bisschen Tam-Tam schon sein, was er ja am kommenden Wochenende zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand  auch aushalten müsse.

Die andere Hälfte der Pfarrstelle ist für die Seelsorge in der Jugendstrafanstalt in Regis vorgesehen.

Bei Begleitung durch Chor- und Gemeindegesang, mit Gebeten und Segensworten erfolgte dann die ausführliche Vorstellung von Ulrike Franke und ihre feierliche Amtseinführung.

Der Vorstand des Kirchspiels, vertreten durch Gunter Straßburger, Brigitte Meiner und Wolfgang Bönsch überreichten ihrer neuen Pfarrerin eine kleine Bockleiter zum leichteren Überwinden von Hindernissen, einen Blumenstrauß sowie ein Apfelbäumchen. Dieses stehe dafür, dass sie sich möglichst rasch und tief in das Kirchspiel einwurzeln und zusammen mit den Gemeinden reiche und gute Früchte wachsen mögen.   

Beim anschließenden Empfang im Pfarrhaus gab es bei einem Glas Sekt und leckerem Fingerfood, von Gemeindegliedern selbst zubereitet, sowie bei Kaffee und Kuchen eine ganze Reihe von Grußworten. Vorgetragen wurden sie von Freunden, Verwandten und Kollegen, Vertretern des Kirchenbezirkes Leipziger Land und der katholischen Kirche, die sich alle auf eine gedeihliche Zusammenarbeit in der Region freuen.

Der Leiter der Jugendstrafvollzugsanstalt, leitender Regierungsdirektor Uwe Hinz, richtete den Wunsch an alle Mitglieder des Kirchspiels, sich doch für seine jungen Gefangenen zu engagieren. Viele von ihnen haben Liebe, Zuwendung und Verlässlichkeit in ihrem ganzen Leben noch nie erleben dürfen und da könnten Menschen von außen und vor allem Christen viel Gutes erreichen und dies würde auch gut angenommen werden.

„Ihr könnt wirklich froh sein, so eine gute Pfarrerin bekommen zu haben!“ war fast ein wenig neidisch von einer der sieben Gemeindeglieder der Kirchengemeinde Reichenbach zu vernehmen, wo Ulrike Franke bis vor ca. 10 Jahren als Gemeindepfarrerin tätig war.   

„Ein Ulrike-Franke-Fan-Club nach so vielen Jahren der Abwesenheit?  Das lässt Gutes auch für die Gemeinden unseres Kirchspiels erwarten,“ so Vorstand Wolfgang Bönsch

Einige Eindrücke von der Einsetzung von Ulrike Franke in der Lutherkirche

in  Breitingen

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Die Jahreslosung für das Jahr 2018

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle

des lebendigen Wassers umsonst.

Offenbarung 21 Vers 6  

 

„Durst ist schlimmer als Hunger.“

 

– Das haben mir viele Menschen im Krankenhaus erzählt. Sie durften nach einer Operation für Stunden, manchmal auch tagelang, nicht trinken. Ihr Wasserhaushalt wurde durch Infusionen ausgeglichen. Aber das änderte nichts an dem brennenden Verlangen, das wir Durst nennen.

Es reicht nicht, die Lippen zu benetzen und den Mund anzufeuchten. Der Wunsch, frisches klares Wasser die Kehle herunterrinnen zu lassen ist stärker, und kann einen Menschen furchtbar quälen. Der körperlich quälende Durst ist zum Bild einer Qual geworden, die auch unsere Seele kennt.

Durst steht für unsere Sehnsucht nach Erlösung - von einem brennenden Schmerz, einem verzweifelten Wunsch, einer furchtbaren Angst.

Niemand lebt, ohne die Erfahrung, durch derartige Wüsten gehen zu müssen.

Sie zeichnen uns an Körper und Seele: Die Trauer um einen geliebten Menschen. Die Erfahrung, mit einem wichtigen Vorhaben gescheitert zu sein, in einem entscheidenden Moment versagt zu haben. Das Erlebnis, sich als Liebende riskiert und zurückgewiesen worden zu sein. Die Erfahrung, durch einen Unfall, eine Krankheit oder Überforderung den eigenen Grenzen begegnet zu sein. ...

Unsere heilige Schrift weiß um diese Erfahrungen. In Geschichten, Gebeten und Liedern erzählt sie davon, wie Menschen in ihrer Not nach Gott suchen oder auch an ihm zweifeln.

       Gott, du bist mein Gott, den ich suche.
      Es dürstet meine Seele nach dir,
      mein Leib verlangt nach dir
      aus trockenem, dürrem Land, wo kein Wasser ist. Psalm 63,2

Und sie erzählt davon, dass Gott den Ruf der Klagenden hört und sich den Verzweifelten zuwendet. In einer eindrücklichen Vision sieht der Prophet Hesekiel, wie Gott nach Krieg und Zerstörung in seinen neu erbauten Tempel zurückkehrt.

„Und siehe, da floss ein Wasser heraus unter der Schwelle des Tempels...“ Hes 47,1

Und mit dem Wasser kehrt auch das Leben zurück für Tiere, Pflanzen und Menschen.

Gott vermag unseren Durst zu stillen und die Wüsten, in die wir geraten, in Orte des Lebens zu verwandeln. Das erlebt die Frau aus Samarien, die Jesus am Jakobsbrunnen begegnet. Sie lässt ihre Schöpfgefäße zurück, weil sie in Jesus die Quelle gefunden hat, die den Durst ihrer Seele stillt.

Durch das Jahr 2018 soll uns ein Wort begleiten, das im letzten Buch der Bibel von der Verheißung spricht, die Gott uns Menschen gibt.

 

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Off 21,6b

 

Als Menschen, die unter dieser Verheißung leben, lassen Sie uns vertrauensvoll in das neue Jahr gehen. Wir können uns gegenseitig stärken, wenn wir uns von unseren Erfahrungen erzählen.

Wir können selbst zu einer Quelle werden, wenn wir unsere Augen und Herzen nicht verschließen für die Menschen, die in Not sind. Manchmal geht es darum, sich Zeit zu nehmen und zuzuhören. Manchmal braucht ein Mensch unser Gebet. Manchmal ist Geld nötig, um einen Brunnen zu bauen oder Bäume zu pflanzen, damit Leben wieder möglich ist.

Dafür schenke uns Gott Kraft, Mut und Fantasie.

 

Pfarrerin Ulrike Franke

  

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