Schön dass Sie bei uns vorbeischauen!

Unser Kirchspiel ist ein regionaler Zusammenschluss

der fünf evangelisch-lutherischen Kirchgemeinden

 Regis, Breitingen, Ramsdorf, Hohendorf und Deutzen. 

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Taufen zu Ostern in Ramsdorf

 

„In den frühen Zeiten der Christenheit war Ostern auch immer der Haupttauftag des Jahres“  so Pfarrerin i.R. Jakob. Und damals wurde gleich anschließend das heilige Abendmahl mit den Täuflingen gefeiert, so auch am Ostermontag in der Dorfkirche in Ramsdorf.

Getauft wurden die erwachsene Dipl. Med. Elke Sacher, Regis-Breitingen, und die zweieinhalbjährige Emilia Saupe aus Ramsdorf.

 

 

Auch der Kirchspielvorstand wünscht den Täuflingen, dass sie fröhlich im Glauben wachsen und sich in die Kirchspielfamilie einbringen mögen, sowie Gottes Begleitung, Schutz und Segen für ihr sinnbildlich ja neues Leben.

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Er ist wahrhaftig auferstanden!

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Weltgebetstag der Frauen 2018

 

Am ersten Freitag im März fand traditionell unsere Veranstaltung zum Weltgebetstag der Frauen in Ramsdorf statt. Viele Frauen (und ein Mann!) aus allen Orten des Kirchspiels waren unserer Einladung gefolgt.

Frau Krause hatte sich, wie auch in den letzten Jahren unserer Vakanzzeit, über das Land, 2018 war es Surinam, informiert und uns damit interessante Einblicke vermittelt.Die Lesungen und Gebete aus den Jährlich zur Verfügung gestellten Heften haben alle Teilnehmer eingebunden.

Für die musikalische Unterstützung war unsere Pfarrerin Franke am Radiorecorder zuständig.

So wurden nicht nur die bekannten, sondern auch die rhythmischen Lieder aus Südamerika begeistert mitgesungen. Als Abschluss wurde bei Kaffee und Pfannkuchen noch in froher Runde beisammen gesessen.    ----     Brigitte Meiner

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Schön war´s:

A cappella-Chormusik zur Passionszeit in Ramsdorf

 

Das Frauenensemble "Fedecanto" aus Leipzig und das Männerensemble "Felix" aus Dresden traten mit einem Programm geistlicher Chormusik am 4. März um 16:00 Uhr in der Dorfkirche Ramsdorf auf.

Im Zentrum der ausgewählten Werke von Heinrich Schütz, Rudolf Mauersberger, Arvo Pärt und anderer Komponisten stand die Passion, die Leidenszeit Christi.

Auf vielfältige Weise brachte die Musik zum Ausdruck, welch ein Geheimnis aus Liebe und Hingabe sich hinter dem Leidensweg Christi verbirgt. 

Die vier weiblichen und vier männlichen Chormitglieder zeigten, wie wandlungsfähig das beste Instrument dieser Erde, die menschliche Stimme, ist.

Von leise, sanft und geradezu ätherisch bis flott, kräftig und mitreißend konnten die Besucher der fast voll besetzten Kirche nur andächtig staunen.

 

Trotz der Bitte, wegen des ernsten Anliegens der ausgewählten Chorstücke nicht zu klatschen, konnten sich die Zuhörer am Ende des Konzertes nicht mehr zurückhalten und applaudierten anhaltend den ausziehenden Sängern. 

Bilder können durch anklicken vergrößert und auch kopiert werden

 

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Manchmal braucht es halt auch mal ein bisschen Tam-Tam

Feierliche Einführung unserer Pfarrerin Ulrike Franke

 

Mit launigen Worten führte Superintendent Matthias Weismann Ulrike Franke in ihr neues Amt als Pfarrerin des Kirchspiels Regis-Breitingen ein.

In der gut gefüllten Lutherkirche in Breitingen drückte er seine große Erleichterung aus, die seit fast 10 Jahren vakante Pfarrstelle in seiner allerletzten Amtshandlung nun endlich doch noch besetzen zu können. „Sie bekommen eine ganze Pfarrerin auf ein halbe Stelle“  rief er der Gemeinde zu. Das muss man feiern und da müsse ein bisschen Tam-Tam schon sein, was er ja am kommenden Wochenende zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand  auch aushalten müsse.

Die andere Hälfte der Pfarrstelle ist für die Seelsorge in der Jugendstrafanstalt in Regis vorgesehen.

Bei Begleitung durch Chor- und Gemeindegesang, mit Gebeten und Segensworten erfolgte dann die ausführliche Vorstellung von Ulrike Franke und ihre feierliche Amtseinführung.

Der Vorstand des Kirchspiels, vertreten durch Gunter Straßburger, Brigitte Meiner und Wolfgang Bönsch überreichten ihrer neuen Pfarrerin eine kleine Bockleiter zum leichteren Überwinden von Hindernissen, einen Blumenstrauß sowie ein Apfelbäumchen. Dieses stehe dafür, dass sie sich möglichst rasch und tief in das Kirchspiel einwurzeln und zusammen mit den Gemeinden reiche und gute Früchte wachsen mögen.   

Beim anschließenden Empfang im Pfarrhaus gab es bei einem Glas Sekt und leckerem Fingerfood, von Gemeindegliedern selbst zubereitet, sowie bei Kaffee und Kuchen eine ganze Reihe von Grußworten. Vorgetragen wurden sie von Freunden, Verwandten und Kollegen, Vertretern des Kirchenbezirkes Leipziger Land und der katholischen Kirche, die sich alle auf eine gedeihliche Zusammenarbeit in der Region freuen.

Der Leiter der Jugendstrafvollzugsanstalt, leitender Regierungsdirektor Uwe Hinz, richtete den Wunsch an alle Mitglieder des Kirchspiels, sich doch für seine jungen Gefangenen zu engagieren. Viele von ihnen haben Liebe, Zuwendung und Verlässlichkeit in ihrem ganzen Leben noch nie erleben dürfen und da könnten Menschen von außen und vor allem Christen viel Gutes erreichen und dies würde auch gut angenommen werden.

„Ihr könnt wirklich froh sein, so eine gute Pfarrerin bekommen zu haben!“ war fast ein wenig neidisch von einer der sieben Gemeindeglieder der Kirchengemeinde Reichenbach zu vernehmen, wo Ulrike Franke bis vor ca. 10 Jahren als Gemeindepfarrerin tätig war.   

„Ein Ulrike-Franke-Fan-Club nach so vielen Jahren der Abwesenheit?  Das lässt Gutes auch für die Gemeinden unseres Kirchspiels erwarten,“ so Vorstand Wolfgang Bönsch

Einige Eindrücke von der Einsetzung von Ulrike Franke in der Lutherkirche

in  Breitingen

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Die Jahreslosung für das Jahr 2018

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle

des lebendigen Wassers umsonst.

Offenbarung 21 Vers 6  

 

„Durst ist schlimmer als Hunger.“

 

– Das haben mir viele Menschen im Krankenhaus erzählt. Sie durften nach einer Operation für Stunden, manchmal auch tagelang, nicht trinken. Ihr Wasserhaushalt wurde durch Infusionen ausgeglichen. Aber das änderte nichts an dem brennenden Verlangen, das wir Durst nennen.

Es reicht nicht, die Lippen zu benetzen und den Mund anzufeuchten. Der Wunsch, frisches klares Wasser die Kehle herunterrinnen zu lassen ist stärker, und kann einen Menschen furchtbar quälen. Der körperlich quälende Durst ist zum Bild einer Qual geworden, die auch unsere Seele kennt.

Durst steht für unsere Sehnsucht nach Erlösung - von einem brennenden Schmerz, einem verzweifelten Wunsch, einer furchtbaren Angst.

Niemand lebt, ohne die Erfahrung, durch derartige Wüsten gehen zu müssen.

Sie zeichnen uns an Körper und Seele: Die Trauer um einen geliebten Menschen. Die Erfahrung, mit einem wichtigen Vorhaben gescheitert zu sein, in einem entscheidenden Moment versagt zu haben. Das Erlebnis, sich als Liebende riskiert und zurückgewiesen worden zu sein. Die Erfahrung, durch einen Unfall, eine Krankheit oder Überforderung den eigenen Grenzen begegnet zu sein. ...

Unsere heilige Schrift weiß um diese Erfahrungen. In Geschichten, Gebeten und Liedern erzählt sie davon, wie Menschen in ihrer Not nach Gott suchen oder auch an ihm zweifeln.

       Gott, du bist mein Gott, den ich suche.
      Es dürstet meine Seele nach dir,
      mein Leib verlangt nach dir
      aus trockenem, dürrem Land, wo kein Wasser ist. Psalm 63,2

Und sie erzählt davon, dass Gott den Ruf der Klagenden hört und sich den Verzweifelten zuwendet. In einer eindrücklichen Vision sieht der Prophet Hesekiel, wie Gott nach Krieg und Zerstörung in seinen neu erbauten Tempel zurückkehrt.

„Und siehe, da floss ein Wasser heraus unter der Schwelle des Tempels...“ Hes 47,1

Und mit dem Wasser kehrt auch das Leben zurück für Tiere, Pflanzen und Menschen.

Gott vermag unseren Durst zu stillen und die Wüsten, in die wir geraten, in Orte des Lebens zu verwandeln. Das erlebt die Frau aus Samarien, die Jesus am Jakobsbrunnen begegnet. Sie lässt ihre Schöpfgefäße zurück, weil sie in Jesus die Quelle gefunden hat, die den Durst ihrer Seele stillt.

Durch das Jahr 2018 soll uns ein Wort begleiten, das im letzten Buch der Bibel von der Verheißung spricht, die Gott uns Menschen gibt.

 

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Off 21,6b

 

Als Menschen, die unter dieser Verheißung leben, lassen Sie uns vertrauensvoll in das neue Jahr gehen. Wir können uns gegenseitig stärken, wenn wir uns von unseren Erfahrungen erzählen.

Wir können selbst zu einer Quelle werden, wenn wir unsere Augen und Herzen nicht verschließen für die Menschen, die in Not sind. Manchmal geht es darum, sich Zeit zu nehmen und zuzuhören. Manchmal braucht ein Mensch unser Gebet. Manchmal ist Geld nötig, um einen Brunnen zu bauen oder Bäume zu pflanzen, damit Leben wieder möglich ist.

Dafür schenke uns Gott Kraft, Mut und Fantasie.

 

Pfarrerin Ulrike Franke

  

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