Schön, dass Sie bei uns vorbeischauen!

Unser Kirchspiel ist ein regionaler Zusammenschluss

der fünf evangelisch-lutherischen Kirchgemeinden

 Regis, Breitingen, Ramsdorf, Hohendorf und Deutzen. 

 

Ohne Ehrenamt geht nix!

 

Am Freitag, 16.11. 2018 waren die ehrenamtlichen Helfer der Kirchgemeinde Ramsdorf zum fröhlichen Beisammensein ins Pfarrhaus eingeladen.

Wolfgang Bönsch würdigte in seiner Andacht die vielen Anwesenden mit den Worten: „Im Namen unseres Kirchenvorstandes danke ich euch allen, dass ihr euch immer wieder so treu und fleißig für unsere Kirchgemeinde engagiert. Denn ohne Eure Mithilfe könnten wir glatt einpacken!“

 

Lilo Krause, die nun schon seit 50 Jahren ehrenamtlich im Kirchvorstand mitarbeitet, wurde anschließend mit einer Urkunde für Ihre Leistung und ihr großes Engagement  für die Kirchgemeinde zur Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit ernannt, was sie sehr freute und mit anhaltendem Applaus bedacht wurde.

Danach ging es fröhlich und mit bester leiblicher Stärkung bis in den späten Abend mit lebhaften Gesprächen weiter. 

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Ehrenamtliche im Einsatz!

 

Letzten Freitag den 9. 11. hatte Brigitte Meiner wieder zum Herbsteinsatz im Ramsdorfer Pfarrgarten geladen und 16 freiwillige Helfer folgten ihrem Ruf.

Im Gelände rund um die Kirche und das Pfarrhaus waren Unmengen von Blättern zusammen zu fegen und weg zu schaffen.

Auch die sieben Kinder, unter Betreuung von Annerose Just, hatten im Gemeinderaum ihren Spaß.

Als kleines Dankeschön wurden alle Helfer bzw. „Ehrenamtlichen“ herzlich zum gemütlichen Beisammensein am Freitag den 16.11. um 18:00 ins Pfarrhaus eingeladen.

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Kanzelabkündigung unseres Landesbischof

 

Dr. Carsten Rentzing

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Kanzelabkündigung unseres Landesbischof Dr. Carsten Rentzing
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Mitmachen beim Lebendigen Adventskalender

 

Wie auch in den vergangenen zwei Jahren lädt das Kirchspiel Regis-Breitingen mit den Kirchgemeinden Deutzen, Hohendorf, Ramsdorf und Regis-Breitingen zu einem Lebendigen Adventskalender ein.

An jedem Werktag im Advent lädt um 18:00 Uhr eine Familie oder Gruppe in Haus oder Hof, Garage oder Werkstatt ein, um gemeinsam den Weg durch die Adventszeit zu gehen.

Beim Singen vertrauter Lieder, beim Hören von Geschichten über das Warten und die Sehnsucht auf Weihnachten, bei Plätzchen oder Fettschnittchen mit saurer Gurke, Tee oder Glühwein erleben wir gemeinsam den Advent als Zeit der fröhlichen Hoffnung und Besinnung.

 

 

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„HERR, wie sind deine Werke so groß und viel!“

 

Psalm 104 Vers 24

Vom 5. bis 7. Oktober reisten die vier Konfirmanden unseres Kirchspiels zusammen mit zwei "alten Hasen" der vorhergehenden Gruppe ins Benediktinerkloster Wechselburg. 

Hier war Gelegenheit, etwas über das klösterliche Leben der Mönche zu erfahren und am Stundengebet in der romanischen Basilika teilzunehmen.

Außerdem beschäftigten wir uns mit dem wunderschönen Schöpfungspsalm 104 und dem Leben von Franz von Assisi.

Angeregt von seiner Liebe zu allen Geschöpfen, gingen wir der Frage nach, wie wir etwas zu Bewahrung der Schöpfung beitragen können.

Der wunderschöne Park mit seinen alten Bäumen, direkt an der Mulde gelegen, bot die Möglichkeit, die Schönheit der Schöpfung hautnah zu erleben.

Am Sonntag mussten wir zeitig aufbrechen, um die Gottesdienste in Deutzen und Hohendorf mitzugestalten.

Dabei kamen auch die beiden Plakate zur Geltung, die die Konfirmanden in zwei Gruppen zum Psalm 104 gestalten haben.

 

 

Pfarrerin Ulrike Franke

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Wir danken Gott, dass ER uns die Deutsche Einheit geschenkt hat!

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Ramsdorfer besuchen Partnergemeinde

in Ostrhauderfehn

 

Vom 14. – 16. 9. 2018 weilte turnusgemäß (Besuch und Gegenbesuch aller 2 Jahre) eine „Delegation“ der Kirchgemeinde Ramsdorf in Ostfriesland. Pünktlich 8 Uhr starteten wir frohgemut zu sechst mit dem Kleinbus des Kirchenbezirks zu unserer Fahrt gen Nordwest.

 Unterwegs machten wir Halt, um uns zu stärken. 15 Uhr landeten wir nach guter Fahrt in Rhauderfehn, wo wir im  Luther-Huus herzlich begrüßt wurden und uns traditionell mit ostfriesischem Tee und Rosinenbrot stärken konnten.

Danach fuhren wir zu unseren Gastfamilien, dort verbrachten wir auch den Abend bei guten Gesprächen. Am Sonnabend starteten wir gemeinsam ins Ammerland. In Apen besichtigten wir die Kirche, danach besuchten wir das Schinkenmuseum.

Anschließend fuhren wir weiter nach Bad Zwischenahn in den Park der Gärten. Das Gelände der ehemaligen Landesgartenschau erfreute uns mit den herrlichen Anlagen.

An diesem Wochenende fand dort ein Chöretreffen statt, so dass wir auch  noch musikalisch begleitet wurden. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken fuhren wir zurück, um uns am Abend im Lutherhaus wieder zu treffen. In großer Runde ließen wir uns mit Gegrilltem und leckeren Salaten verwöhnen. Das Treffen mit alten Bekannten und Neuen war sehr schön.

Durch die Kirchvorstandswahl sind Veränderungen eingetreten. Für die Verbindung mit der Partnergemeinde ist Marlene Wagner zuständig, in deren Händen auch die tolle Organisation unseres Besuches stand.

Wir lernten Pfarrerin Eckstein und Pfarrer Rieken kennen. Zum Thema „ Wie können wir Menschen den Weg zum Glauben öffnen“ haben wir festgestellt, dass auch dort bei unseren Schwestern und Brüdern ähnliche Probleme bestehen.

Ostrhauderfehn ist eine größere Kirchgemeinde, es gibt viele Aktivitäten für alle Altersgruppen. Das ist aber auch nur mit den Ehrenamtlichen möglich. Wer mehr wissen möchte, kann das über die Homepage www.kirche-ostrhauderfehn.de tun.

Die Kirchgemeinde betreibt seit 1973 den kirchlichen Kindergarten, dieser wurde erweitert und saniert. Nun werden dort 132 Kinder im Bereich Kindergarten und Krippe betreut. Bei der Besichtigung konnten wir uns von dem Superzustand der Einrichtung überzeugen.

10.30 Uhr begann der Gottesdienst in der Petruskirche, der durch den Kindergarten gestaltet wurde und in dem die  Kindergartenkinder gesegnet wurden. Unsere Pfarrerin Franke hielt eine kurze Predigt und mit einem Grußwort überreichten wir zur Erinnerung an unseren Besuch eine Keramikglocke. Nach kurzer Stärkung, Verabschiedung und mit dem Auftrag herzliche Grüße an unsere Kirchgemeinde zu übermitteln, starteten wir  in Richtung Heimat. G. Straßburger hat uns wieder gut nach Hause chauffiert.

Wir möchten uns nochmals recht herzlich bei unseren Ostrhauderfehnern und bei unserem Fahrer bedanken!

Brigitte Meiner

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Dorfkirche zu Hohendorf wieder gut besucht

 

Auch in diesem Jahr haben wir in Hohendorf zum Tag des offenen Denkmals

die Kirche geöffnet.

Mehr als 130 Besucher kamen, ließen den Kirchenraum auf sich wirken, bestiegen den Turm mit Ausstellung und Glocken, genossen die Aussicht, hörten die Orgel und hatten gute Gespräche unter der Linde bei Kaffee und Kuchen.

Es war auch für uns ein schöner Nachmittag.

Der Ortskirchenvorstand zu Hohendorf 

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Das war ein toller Nachmittag!

Schulanfängergottesdienst und Gemeindefest in Breitingen

 

Am Sonntag den 19. August trafen sich bei Kaiserwetter Erwachsene und Kinder zum Gottesdienst für Schulanfänger und Schüler in der Breitinger Lutherkirche.

Mit der Handpuppe Thommy begrüßte Pfarrerin Ulrike Franke die Kinder und führte durch die Predigt für die Kinder. Der Kirchenchor begleitete den fröhlichen Gottesdienst unter Leitung von Kantor Thomas Weber.

„Lieber Gott, wir bitten Dich für alle Kinder, die in diesen Tagen in die Schule oder in die nächste Klasse gekommen sind: Gib, dass kein Kind ohne Freunde bleibt, das Leher/innen und Kinder sich gut verstehen, dass alle Freude am Lernen haben, dass keiner mit Angst im Bauch in die Schule gehen muss“ wurde in der Fürbitte gebetet.

Mit Zuckertüten für alle Kinder und Gottes Segen ging es dann weiter in den Pfarrgarten zu Kuchen und Kaffee.

Anschließend sorgten Sommerskifahren, ein Ballspiel oder "wer baut den höchsten Menschenturm" und ein Kirchenquiz für Action und Vergnügen, und zu wahren Lachsalven führte das frei und sehr munter vorgeführte Märchen von Frau Holle.

Von Gunter Straßburger selbst hergestellte Roster vom Grill und Tomatensalat aus privater biologischer Ernte sowie dem einen und anderen Bierchen konnte abschließend noch der durch Spiel und Spaß entstandene Appetit gestillt werden. 

 

Die Gäste dieses schönen, vergnüglichen und abwechslungsreichen Gemeindefestes danken unserer Pfarrerin Ulrike Franke ganz herzlich für die tollen Ideen, die Vorbereitung, die Organisation und ihre Mitwirkung !

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Kindertage in Nebra

 

Da es in diesem Jahr aus verschiedenen Gründen kein Kinder-Camp gibt, kam ich auf die Idee einer kleinen Rüstzeit für die Christenlehre. Schnell kam eine kleine Gruppe zusammen und fuhr schließlich Anfang August für 2 Tage in Richtung Naumburg / Nebra.

Wir besuchten die Arche in Nebra und erfuhren sehr Interessantes über die berühmte Himmelsscheibe von Nebra. Wir besuchten weiter den Erlebnispark Memleben und saßen abends 2 mal in der Christenlehre zusammen, malten und diskutierten.

Einmal ging es um unser großes Land und seine Städte, beim 2.Mal um eigene Gefühle und Befindlichkeiten der Kinder in den 2 Tagen.

Es zeigte sich, daß Spaß und Freude einen großen Raum einnahmen und nur wenig Traurigkeit, Enttäuschung oder gar Wut eine Rolle spielten.

 Dank an die begleitenden Erwachsenen - vielleicht bis zum Kinder-Camp 19 - Gott begleitet uns auf jeden Fall weiter.

 

Taufe in der Regiser Stadtkirche

Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes. Lk 18,16

 

Pfarrer i.R. (im Ruhestand – besser - in Reserve J) taufte am 22. Juli in der Stadtkirche in Regis die zweite Tochter von Caroline Fischer und Marco Chemnitz auf den Namen Elisabeth.

In seiner bewegenden Predigt betonte er die vor allem für die Eltern und Paten so wichtige Aufgabe einer zugewandten und liebevollen Erziehung. „Denn alles was wir sind, haben wir von anderen bekommen. Unser Leben, unsere Gestalt und unsere Begabungen haben wir von Gott. Unsere Ernährung und Kleidung, die Sprache, die Nächstenliebe, die Entfaltung unserer Gaben, den Glauben usw. usw. bekommen wir von den Eltern, den Verwandten und Lehrern.“

Und das drückt sich auch im Taufspruch von Elisabeth aus dem Psalm 139 Vers 14 aus:

Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke;“ 

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„Unsere Dorfkirche in Aktion“

Nacht der offenen Dorfkirchen in Ramsdorf

 

24 Dorfkirchen des Kirchenkreises Leipziger Land boten zur 12ten Nacht der offenen Dorfkirchen am Samstagabend den 7. Juli wieder ein buntes Programm für die Besucher an.

Ziel dabei ist es der Bevölkerung lebendiges und buntes dorfkirchliches Leben zu zeigen und auch einmal Menschen zu erreichen, die vielleicht noch nie eine Kirche von innen gesehen haben.

Zum dritten Mal war auch unsere Ramsdorfer Kirche am Samstagabend, den 7. Juni  für Interessierte Menschen geöffnet.

Den  Auftakt des Abends gestaltete eine Abordnung des Altenburger Posaunenchor vor der Kirche.

Weiter ging es dann mit einem lebendigen und fröhlichen Auftritt der „Tanzmäuse“, Kinder des Fußballvereins Ramsdorf.

Der Posaunenchor offerierte dann im Wechsel mit dem Kirchspielchor Regis-Breitingen unter Leitung von Altkantor Herrn Kretschmar einen wahrhaft gelungenen musikalischen „Ohrenschmaus“.  

Im Anschluss an das Konzert erläuterte Frau Krause einige interessante historische Details und Ereignisse aus der über 700-jährigen Geschichte der Dorfkirche.

Draußen vor der Kirche gab es Gegrilltes, Gulaschsuppe und Getränke. Kutschfahrten um den Kirchturm wurden von Herrn Herrn Eckner angeboten und das Kindeschminken wurde von diesen gerne und rege in Anspruch genommen

Und wer das Dorf einmal von oben sehen wollte konnte den Kirchturm besteigen. 

 

Sehr besinnlich und feierlich abgerundet wurde die Dorfkirchennacht  schließlich von Pfarrerin Franke, die schon den ganzen Abend moderiert hatte, mit Gebet, gesungenen Taizeversen, Psalmlesung, Nachtlied und Abendsegen.

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Goldene Hochzeit von Roland und Brigitte Meiner

„Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung

vor Gott kundwerden!“

Paulus an die Philipper Kap. 4 Vers 6

 

„Dieser euer Hochzeitsspruch hat euch seit auf den Tag genau fünfzig Jahren durch euer ganzes gemeinsames und bewegtes Leben begleitet,“ so Pfarrerin i.R. Jacob am Freitag, den 22. Juni 2018 bei der Einsegnung des Ehepaars Roland und Brigitte Meiner zur Goldenen Hochzeit in der Dorfkirche Ramsdorf.

„Natürlich blieben die Sorgen für euch nicht aus, aber man muß doch sagen, dass auch recht viel Segen auf eurem gemeinsamen Lebensweg lag“ ergänzte sie.

„Das Unglück der Abbaggerung eures Heimatortes Heuersdorf zugunsten der Braunkohle und der dadurch erzwungene Umzug nach Ramsdorf erwies sich nicht zuletzt für unsere Kirchgemeinde als wahrer Glücksfall“

 

Kirchenvorstand Gunter Straßburger überbrachte die besten Glück- und Segenswünsche der Ramsdorfer Kirchgemeinde und des Kirchspiels Regis-Breitingen, und Annerose Just gratulierte und dankte im Namen des Kirchspielchors für die treue musikalische Mitwirkung.

„Viele Jahre umsorgt und managet ihr nun schon unermüdlich und perfekt unsere Kirchengebäude, das Grundstück, unsere Gemeindefeste usw. Vor allem dir liebe Brigitte, gilt dafür als unserer ehrenamtlichen „Bauleiterin honoris causa“ und Mitglied im Vorstand unsere ganz besondere Anerkennung und unser Dank,“ betonte Gunter Straßburger.

 

Nach Abschluss der von Kirchspielchor, Orgel und Flöte festlich begleiteten Einsegnungsfeier trafen sich die zahlreichen Festbesucher und –gäste zur Gratulation und zum fröhlichen Gespräch vor der Kirche, bis es dann zur weiteren Feier ins Restaurant „Gut Kahnsdorf & Schillercafé“ ging.

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Unsere Dorfkirche Ramsdorf auf dem Dorffest

Die evangelische Kirchgemeinde Ramsdorf hatte alle Bürger am Sonntag 27. Mai herzlich zu einer gut besuchten Andacht eingeladen mit Pfarrerin Ulrike Franke im Festzelt zu Ramsdorf.

Thema zum Dreieinigkeitsfest, Trinitatis war: „Was heißt wiedergeboren werden und  wie können wir die Dreieinigkeit, Vater Sohn und Heiliger Geist für uns begreifen“.

 

Unter der Überschrift „Wetten, dass Sie mehr aus der Bibel kennen, als Sie denken?“  konnten sich Interessierte beim Dorfkirchenpavillon an einem Quiz beteiligen.

33 Besucher nahmen daran teil, indem sie einen umfangreichen Lückentext ausfüllten zu gebräuchlichen Redewendungen wie „es fiel mir wie Schuppen von den Augen, der kommt auf keinen grünen Zweig, von Pontius zu Pilatus rennen, die Spreu vom Weizen trennen“ usw.

Als dies sind nämlich Zitate aus der Bibel, die aufgrund unserer ja biblischen Wurzeln im christlichen Abendland in unsere Umgangssprache Einzug gefunden haben.

Erstaunlicherweise haben auch Nichtchristen fast alle Sprichworte gekannt.

Sinn der Sache war es mit Menschen über die Bibel und den christlichen Glauben ins Gespräch zu kommen und so ergab sich manches gute Gespräch.

(Anmerkung: leider gibt es ab sofort nicht mehr so viele Bilder auf unseren Internetseiten, aufgrund der am 25.5 in Kraft getretenen europäischen Datenschutzverordnung)

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Konfirmation in der Stadtkirche Regis

Am Pfingstsonntag wurden bei herrlichem Wetter Arwen Slanic aus Neukieritzsch, Theresa Keller aus Deutzen, Michelle Regis aus Deutzen, Jacob Wolf aus Ramsdorf und Julius Allner aus Markkleeberg konfirmiert. „Ihr seid jetzt vollwertige Mitglieder der Gemeinde und habt die Freiheit, vom heiligen Geist begeistert und geleitet, die Zukunft eurer Gemeinde selber mitzubestimmen und zu gestalten.“  betonte Pfarrerin Ulrike Franke im festlichen, von Kirchenchor und Kantor Thomas Weber musikalisch wunderschön gestalteten Gottesdienst.

„Nicht wir, sondern ihr seid die Zukunft unserer Kirche, wir brauchen euch dazu, also macht mit“ appellierte Kirchspielvorstand Wolfgang Bönsch an die Konfirmanden und Brigitte Meiner wünschte ihnen im Namen des Vorstandes viel Segen, Kraft und Freude für ihren weiteren Lebensweg.

 

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Vision: Ökokirche Deutzen

Wer macht mit?

 

 „Irgendwie ist alles Öko, denn das Wort „Ökö“ stammt wohl vom griechischen „Oikos“ ab, und war im antiken Griechenland die Haus- und Wirtschaftsgemeinschaft, die den Lebensmittelpunkt bildete. "Und da sind ja die Ökologie, die Ökonomie und die Ökumene heute in unserer Kirche als Begegnungs- und Kommunikationsort gemeinsam doch ganz gut aufgehoben!“ erläuterte Pfarrer Dr. Dietrich Oettler schmunzelnd in seiner Anmoderation der Podiumsdiskussion in der katholische St.Konradkirche am Pfingsmontag in Deutzen. 

 

Der ökumenische Umweltgottesdienst, geleitet von Pfarrerin Ulrike Franke, ev. Kirchspiel Regis-Breitingen und Pfarrer Dietrich Oettler, kath. Gemeinde, die anschließende Podiumsdiskussion mit kompetenten Teilnehmern aus  diesen drei Bereichen sowie ein Markt der Möglichkeiten incl. Verköstigung im Pfarrgarten zog viele interessierte Besucher an.

Um 13:00 Uhr.ging es mit vier sachkundigen Gästen thematisch um den "Umweltschutz heute - zwischen Politik, Naturschutz und Energiegewinnung".

Die Teilnehmer waren:

-Monika Lazar - MdB Bündnis 90/Die Grünen,

-Michael Wagner - Geschäftsführer des Kulturparks Deutzen (Soziokulturelles Zentrum) und der Gesellschaft zur Förderung nachhaltiger Entwicklungen in beeinträchtigten Regionen e.V. sowie dritter  Bürgermeister von Neukieritzsch
-Michael Graichen - Geschäftsführer der Naturförderungsgesellschaft Ökologische Station Borna-Birkenhain e.V.

-Jens Littmann - Betriebsrats-Vorsitzender im Kraftwerk Lippendorf, Lausitz Energie Kraftwerke AG

 

Pfarrer Oettler moderierte professionell die Diskussion, die erstaunlich  harmonisch verlief.  Allen Teilnehmern war der aufrichtige Wille abzuspüren, gemeinsam  zu einer einvernehmlichen Übereinkunft zu finden, die der Umwelt, der Wirtschaft und den Arbeitsplätzen in der Region möglichst gleichermaßen dient.

Die St. Konradskirche könnte hierbei zu einem zentralen Diskussions- und Veranstaltungsort werden.

Man schloss dann unisono mit der Bekundung, in zielführenden Gesprächen  zu bleiben.

Näheres dazu im  Artikel der Leipziger Volkszeitung, unten im Anschluss.

 

Seit Herbst 2017 trifft sich ein Initiativkreis aus evangelischen und katholischen Christen, der sich für eine umwelt- als auch wirtschaftsverträgliche Entwicklung unserer Region einsetzen und dazu einen Verein gründen will und schreibt:

„Warum? Weil wir anknüpfen wollen an die Umweltgottesdienste vor und während der Friedlichen Revolution. Weil wir heute in der Spannung stehen zwischen dem, was wir für den Umweltschutz tun sollten und dem, was wir dafür tun können und dem, was wir dafür tun wollen. Weil wir diesen Spannungsbogen zwischen Vision, Wirklichkeit und Freiheit bewusst machen wollen“

 

Interessierte Menschen, die keine Christen sein müssen und  die hierbei mitmachen wollen, wenden sich bitte an

Pfr. Dietrich Oetler d.oettler@kath-kirche-borna oder

an das Kath.Pfarramt St.Josef, Stauffenbergstr. 7, 04552 Borna,

 

Tel: 03433 208350, www.kath-kirche-borna.de

Leipziger Volkszeitung am 22. Mai 2028

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Pfingsten

 

Jesus spricht: Ich werde den Tröster zu euch senden.

Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde

und über die Gerechtigkeit und über das Gericht.

Johannes 16, 7-8

 

Heute feiern Christen weltweit Pfingsten. Genau 50 Tage nach Ostern wird heute daran erinnert, dass Gott seinen Heiligen Geist auf die Erde gesendet hat.

Das Pfingstereignis ist im Neuen Testament in der Apostelgeschichte recht ausführlich beschrieben.

Doch bevor der Heilige Geist an Pfingsten in Erscheinung tritt, wird er von Jesus bereits angekündigt. Der sagt seinen Jüngern: "Ich werde den Tröster zu euch senden. Wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht".

Die Aufgabe des Heiligen Geistes ist zunächst mal, die Menschen zu trösten. Denn viele Christen geraten immer wieder in Zweifel und Angst, was die Dinge des Glaubens betrifft. Sie brauchen eine Vergewisserung, dass der Glaube kein Hirngespinst ist. Der Glaube beruht vielmehr auf Tatsachen und seine Auswirkungen sind im Leben feststellbar.

Die andere Aufgabe des Heiligen Geistes ist nicht weniger wichtig. Er soll Menschen die Augen öffnen, über ihre Situation gegenüber Gott. Die Sünde trennt Menschen von Gott. Mit Gerechtigkeit meint Jesus sich selbst. Er ist die Gerechtigkeit in Person, auf die sich Christen im Gericht berufen können, wenn sie an ihn glauben.

Und ja, es wird ein Gericht geben. Auch wenn viele Menschen das gerne ignorieren wollen. Jeder Mensch muss sich vor Gott verantworten, für alles was er getan und nicht getan hat. Doch jeder Mensch kann sich eben auch auf Jesus berufen. Es ist gut, gerade heute an Pfingsten daran zu denken!

 

Horst Kretschi  www.erf.de

 

 

Zu Himmelfahrt auf der Wipprechtsburg 

Per Pedes und mit dem Auto angereist genossen Mitglieder des Kirchspiels Regis-Breitingen den ökumenischen Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt auf der Wipprechtsburg in Groitzsch bei wahrhaft göttlichem Wetter.

 

Es ist bald schon ein guter Brauch, dass Christen aus Regis-Breitingen, gemeinsam mit Ihren Geschwistern aus Pegau und Groitzsch feiern und auch mitwirken.

„Lasst Christus in Eurem Leben fröhlich an Fahrt gewinnen und auch andere dafür begeistern“, war das Credo der Predigt von Pfarrer Dr. Torsten Reiprich.

Nach einem leckeren Stückchen Kuchen und Kaffee machten sich dann sieben Regis-Breitinger wieder mit dem Fahrrad auf den Heimweg unter ortskundiger Leitung von Brigitte Meiner.

Dabei ging es in herrlicher Frühlingslandschaft immer dem Lauf der Schnauder nach und auch ein Einkehrschwung beim Kegelclub Hagenest mit Blasorchester, Roster und Bier durfte am „Männertag“ natürlich nicht fehlen.

Das müssen wir bald wieder mal machen, war dann zum Schluss die einhellige Meinung der Radler/innen. (es waren übrigens 5 Frauen und nur zwei Männer!)  

 

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Unsere Konfirmanden stellen sich vor 

v.l.n.r.: Arwen Slanic aus Neukieritzsch, Theresa Keller aus Deutzen, Michelle Regis aus Deutzen, Jacob Wolf aus Ramsdorf und Julius Allner aus Markkleeberg.

Am Sonntag, 6. Mai stellten sich unsere Konfirmanden in der Lutherkirche in Breitingen vor.

Alle hatten einen persönlichen Bibelspruch zu Ihrer Konfirmation ausgewählt, den sie dann auch vorstellten und erklärten, warum sie gerade diesen ausgesucht hatten.

Die Predigt dieses Sonntags war dann eine „Gemeinschaftsproduktion“ der Konfirmanden zusammen mit Pfarrerin Ulrike Franke in der die einzelnen Aussagen des Vaterunsers vorgetragen und näher erläutert wurden.

Mit einem eindrücklichen Fürbittgebet wurden die Konfirmanden und Ihre Familien schließlich Gott anbefohlen: 

Großer Gott,

Du verschließt Deine Ohren nicht, wenn wir zu Dir rufen. Du schaust nicht weg, wenn uns etwas widerfährt

Hilf uns, dankbar und voll Vertrauen mit Dir zu leben.

Wir danken Dir für all die Menschen, die uns dazu ermutigt haben, Dir zu vertrauen;

die uns mit Dir bekannt gemacht haben; die uns eingeladen haben, Dich kennen zu lernen.

Wir bitten Dich für alle Menschen, die auf der Suche sind nach jemandem,

dem sie vertrauen können.

Die einen Sinn suchen oder einen Halt für ihr Leben. Die meinen, sie müssten oder könnten alles allein schaffen.

Wir bitten Dich für uns als Gemeinde, hilf uns, auf Menschen zuzugehen, unser Christsein glaubwürdig zu leben, uns anfragen zu lassen von Suchenden und Zweifelnden.

Ehrlich und offen von unseren eigenen Fragen und Zweifeln ebenso zu reden wie von unserer Hoffnung und unserem Vertrauen.

Wir bitten Dich für unsere Konfirmanden und ihre Familien, gib dass sie weiter im Glauben wachsen, dass sie in unserer Gemeinde Heimat finden und behalten

und dass sie Dir treu bleiben - ihr Leben lang.

Weil wir Dir vertrauen können wie Kinder ihren Eltern

 

vertrauen, darum beten wir gemeinsam: Vater unser ...

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Taufen zu Ostern in Ramsdorf

 

„In den frühen Zeiten der Christenheit war Ostern auch immer der Haupttauftag des Jahres“  so Pfarrerin i.R. Jakob. Und damals wurde gleich anschließend das heilige Abendmahl mit den Täuflingen gefeiert, so auch am Ostermontag in der Dorfkirche in Ramsdorf.

Getauft wurden die erwachsene Dipl. Med. Elke Sacher, Regis-Breitingen, und die zweieinhalbjährige Emilia Saupe aus Ramsdorf.

 

 

Auch der Kirchspielvorstand wünscht den Täuflingen, dass sie fröhlich im Glauben wachsen und sich in die Kirchspielfamilie einbringen mögen, sowie Gottes Begleitung, Schutz und Segen für ihr sinnbildlich ja neues Leben.

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Er ist wahrhaftig auferstanden!

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Weltgebetstag der Frauen 2018

 

Am ersten Freitag im März fand traditionell unsere Veranstaltung zum Weltgebetstag der Frauen in Ramsdorf statt. Viele Frauen (und ein Mann!) aus allen Orten des Kirchspiels waren unserer Einladung gefolgt.

Frau Krause hatte sich, wie auch in den letzten Jahren unserer Vakanzzeit, über das Land, 2018 war es Surinam, informiert und uns damit interessante Einblicke vermittelt.Die Lesungen und Gebete aus den Jährlich zur Verfügung gestellten Heften haben alle Teilnehmer eingebunden.

Für die musikalische Unterstützung war unsere Pfarrerin Franke am Radiorecorder zuständig.

So wurden nicht nur die bekannten, sondern auch die rhythmischen Lieder aus Südamerika begeistert mitgesungen. Als Abschluss wurde bei Kaffee und Pfannkuchen noch in froher Runde beisammen gesessen.    ----     Brigitte Meiner

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Schön war´s:

A cappella-Chormusik zur Passionszeit in Ramsdorf

 

Das Frauenensemble "Fedecanto" aus Leipzig und das Männerensemble "Felix" aus Dresden traten mit einem Programm geistlicher Chormusik am 4. März um 16:00 Uhr in der Dorfkirche Ramsdorf auf.

Im Zentrum der ausgewählten Werke von Heinrich Schütz, Rudolf Mauersberger, Arvo Pärt und anderer Komponisten stand die Passion, die Leidenszeit Christi.

Auf vielfältige Weise brachte die Musik zum Ausdruck, welch ein Geheimnis aus Liebe und Hingabe sich hinter dem Leidensweg Christi verbirgt. 

Die vier weiblichen und vier männlichen Chormitglieder zeigten, wie wandlungsfähig das beste Instrument dieser Erde, die menschliche Stimme, ist.

Von leise, sanft und geradezu ätherisch bis flott, kräftig und mitreißend konnten die Besucher der fast voll besetzten Kirche nur andächtig staunen.

 

Trotz der Bitte, wegen des ernsten Anliegens der ausgewählten Chorstücke nicht zu klatschen, konnten sich die Zuhörer am Ende des Konzertes nicht mehr zurückhalten und applaudierten anhaltend den ausziehenden Sängern. 

Bilder können durch anklicken vergrößert und auch kopiert werden

 

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Manchmal braucht es halt auch mal ein bisschen Tam-Tam

Feierliche Einführung unserer Pfarrerin Ulrike Franke

 

Mit launigen Worten führte Superintendent Matthias Weismann Ulrike Franke in ihr neues Amt als Pfarrerin des Kirchspiels Regis-Breitingen ein.

In der gut gefüllten Lutherkirche in Breitingen drückte er seine große Erleichterung aus, die seit fast 10 Jahren vakante Pfarrstelle in seiner allerletzten Amtshandlung nun endlich doch noch besetzen zu können. „Sie bekommen eine ganze Pfarrerin auf ein halbe Stelle“  rief er der Gemeinde zu. Das muss man feiern und da müsse ein bisschen Tam-Tam schon sein, was er ja am kommenden Wochenende zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand  auch aushalten müsse.

Die andere Hälfte der Pfarrstelle ist für die Seelsorge in der Jugendstrafanstalt in Regis vorgesehen.

Bei Begleitung durch Chor- und Gemeindegesang, mit Gebeten und Segensworten erfolgte dann die ausführliche Vorstellung von Ulrike Franke und ihre feierliche Amtseinführung.

Der Vorstand des Kirchspiels, vertreten durch Gunter Straßburger, Brigitte Meiner und Wolfgang Bönsch überreichten ihrer neuen Pfarrerin eine kleine Bockleiter zum leichteren Überwinden von Hindernissen, einen Blumenstrauß sowie ein Apfelbäumchen. Dieses stehe dafür, dass sie sich möglichst rasch und tief in das Kirchspiel einwurzeln und zusammen mit den Gemeinden reiche und gute Früchte wachsen mögen.   

Beim anschließenden Empfang im Pfarrhaus gab es bei einem Glas Sekt und leckerem Fingerfood, von Gemeindegliedern selbst zubereitet, sowie bei Kaffee und Kuchen eine ganze Reihe von Grußworten. Vorgetragen wurden sie von Freunden, Verwandten und Kollegen, Vertretern des Kirchenbezirkes Leipziger Land und der katholischen Kirche, die sich alle auf eine gedeihliche Zusammenarbeit in der Region freuen.

Der Leiter der Jugendstrafvollzugsanstalt, leitender Regierungsdirektor Uwe Hinz, richtete den Wunsch an alle Mitglieder des Kirchspiels, sich doch für seine jungen Gefangenen zu engagieren. Viele von ihnen haben Liebe, Zuwendung und Verlässlichkeit in ihrem ganzen Leben noch nie erleben dürfen und da könnten Menschen von außen und vor allem Christen viel Gutes erreichen und dies würde auch gut angenommen werden.

„Ihr könnt wirklich froh sein, so eine gute Pfarrerin bekommen zu haben!“ war fast ein wenig neidisch von einer der sieben Gemeindeglieder der Kirchengemeinde Reichenbach zu vernehmen, wo Ulrike Franke bis vor ca. 10 Jahren als Gemeindepfarrerin tätig war.   

„Ein Ulrike-Franke-Fan-Club nach so vielen Jahren der Abwesenheit?  Das lässt Gutes auch für die Gemeinden unseres Kirchspiels erwarten,“ so Vorstand Wolfgang Bönsch

Einige Eindrücke von der Einsetzung von Ulrike Franke in der Lutherkirche

in  Breitingen

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Die Jahreslosung für das Jahr 2018

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle

des lebendigen Wassers umsonst.

Offenbarung 21 Vers 6  

 

„Durst ist schlimmer als Hunger.“

 

– Das haben mir viele Menschen im Krankenhaus erzählt. Sie durften nach einer Operation für Stunden, manchmal auch tagelang, nicht trinken. Ihr Wasserhaushalt wurde durch Infusionen ausgeglichen. Aber das änderte nichts an dem brennenden Verlangen, das wir Durst nennen.

Es reicht nicht, die Lippen zu benetzen und den Mund anzufeuchten. Der Wunsch, frisches klares Wasser die Kehle herunterrinnen zu lassen ist stärker, und kann einen Menschen furchtbar quälen. Der körperlich quälende Durst ist zum Bild einer Qual geworden, die auch unsere Seele kennt.

Durst steht für unsere Sehnsucht nach Erlösung - von einem brennenden Schmerz, einem verzweifelten Wunsch, einer furchtbaren Angst.

Niemand lebt, ohne die Erfahrung, durch derartige Wüsten gehen zu müssen.

Sie zeichnen uns an Körper und Seele: Die Trauer um einen geliebten Menschen. Die Erfahrung, mit einem wichtigen Vorhaben gescheitert zu sein, in einem entscheidenden Moment versagt zu haben. Das Erlebnis, sich als Liebende riskiert und zurückgewiesen worden zu sein. Die Erfahrung, durch einen Unfall, eine Krankheit oder Überforderung den eigenen Grenzen begegnet zu sein. ...

Unsere heilige Schrift weiß um diese Erfahrungen. In Geschichten, Gebeten und Liedern erzählt sie davon, wie Menschen in ihrer Not nach Gott suchen oder auch an ihm zweifeln.

       Gott, du bist mein Gott, den ich suche.
      Es dürstet meine Seele nach dir,
      mein Leib verlangt nach dir
      aus trockenem, dürrem Land, wo kein Wasser ist. Psalm 63,2

Und sie erzählt davon, dass Gott den Ruf der Klagenden hört und sich den Verzweifelten zuwendet. In einer eindrücklichen Vision sieht der Prophet Hesekiel, wie Gott nach Krieg und Zerstörung in seinen neu erbauten Tempel zurückkehrt.

„Und siehe, da floss ein Wasser heraus unter der Schwelle des Tempels...“ Hes 47,1

Und mit dem Wasser kehrt auch das Leben zurück für Tiere, Pflanzen und Menschen.

Gott vermag unseren Durst zu stillen und die Wüsten, in die wir geraten, in Orte des Lebens zu verwandeln. Das erlebt die Frau aus Samarien, die Jesus am Jakobsbrunnen begegnet. Sie lässt ihre Schöpfgefäße zurück, weil sie in Jesus die Quelle gefunden hat, die den Durst ihrer Seele stillt.

Durch das Jahr 2018 soll uns ein Wort begleiten, das im letzten Buch der Bibel von der Verheißung spricht, die Gott uns Menschen gibt.

 

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Off 21,6b

 

Als Menschen, die unter dieser Verheißung leben, lassen Sie uns vertrauensvoll in das neue Jahr gehen. Wir können uns gegenseitig stärken, wenn wir uns von unseren Erfahrungen erzählen.

Wir können selbst zu einer Quelle werden, wenn wir unsere Augen und Herzen nicht verschließen für die Menschen, die in Not sind. Manchmal geht es darum, sich Zeit zu nehmen und zuzuhören. Manchmal braucht ein Mensch unser Gebet. Manchmal ist Geld nötig, um einen Brunnen zu bauen oder Bäume zu pflanzen, damit Leben wieder möglich ist.

Dafür schenke uns Gott Kraft, Mut und Fantasie.

 

Pfarrerin Ulrike Franke

  

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Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!