Schön, dass Sie bei uns vorbeischauen!

Unser Kirchspiel ist ein regionaler Zusammenschluss

der fünf evangelisch-lutherischen Kirchgemeinden

 Regis, Breitingen, Ramsdorf, Hohendorf und Deutzen.

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Für das neue Jahr wünschen wir viel Freude, Zuversicht,Tatkraft, Gesundheit

und in allem Gottes Segen und Beistand!

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Die Jahreslosung für das Jahr 2019

Suche Frieden und jage ihm nach

Psalm 34 Vers 15 

Leben und Glück gewinnen

 

Wenn ein neues Jahr beginnt, fassen viele von uns Vorsätze. Worauf will ich im neuen Jahr achten? Was soll anders werden als im vergangenen Jahr? Was will ich als Ziel erreichen?

Dabei stellt sich die Frage nach den eigenen Maßstäben: Was halte ich für ein gutes, ein erstrebenswertes Leben?

Je nachdem, wie ich diese Frage beantworte, werden auch meine Vorsätze ausfallen:

*mehr Zeit für die Familie und Freundschaften

*mehr Engagement in Schule oder im Beruf

*mehr Augenmerk auf körperliche Fitness

*mehr freie Zeit

*weniger vertrödelte Zeit

*weniger Sachen in letzter Minute erledigen

*weniger Termine ausmachen

*mehr Müßiggang für Körper und Seele

*weniger ärgern über das, was sich nicht ändern lässt

*mehr freuen an dem, was schön ist

... vielleicht finden Sie sich in dem einen oder anderen Vorsatz wieder.

 

Die Heilige Schrift richtet unser Augenmerk auf den, dem wir unser Leben verdanken. Sie verweist darauf, dass wir Lebensfreude und Segen nur finden werden, wenn wir anerkennen, dass wir nicht aus uns selbst heraus leben.

Leben und Glück kann ein Mensch nicht allein erlangen und schon gar nicht gegen andere oder auf deren Kosten. Wir brauchen einander und wir alle brauchen Gottes Segen. Darum sind wir gerufen, unser Leben täglich neu aus Gottes Hand zu empfangen.

Am Anfang soll dabei das Loben und Danken stehen. Dann sollen wir fragen: Was willst Du Gott von mir und für mich. Im Hören auf Gott, können wir eine Antwort finden, die uns dazu hilft, Leben und Glück zu gewinnen.

 

Psalm 34 mahnt uns:

„Behüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen, dass sie nicht Trug reden.“ (Vers 14)

Wir alle haben schon erlebt, dass unsere Worte sehr viel Gutes bewirken, aber eben auch sehr viel Schaden anrichten können. Lassen Sie uns im neuen Jahr darauf achten, wie wir miteinander reden und umgehen.

Die diesjährige Fastenaktion der Ev. Kirche greift einen Aspekt der Mahnungen von Psalm 34 auf, indem sie als Vorhaben für die Passionszeit vorschlägt: „7-Wochen-ohne-Lüge“ zu leben.

 

Daran schließt sich der Vers der Jahreslosung für 2019 an:

„Lass ab vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach!“ (Vers 15)

Lassen Sie uns danach trachten, den Frieden zu suchen, überall dort, wo wir leben und arbeiten. Streit und Konflikte gehören zu unserem Zusammenleben. Sie wollen ausgehandelt und durchgestanden werden, damit wir in Frieden leben können. Doch wie wir streiten und Meinungsverschiedenheiten austragen, darauf sollen wir unser Augenmerk richten.

 

Der israelische Dichter Jehuda Amichai (1924-2000) schreibt:

 

An dem Ort, an dem wir recht haben,
werden niemals Blumen wachsen
im Frühjahr.

Der Ort, an dem wir recht haben,
ist zertrampelt und hart wie ein Hof.

Zweifel und Liebe aber
lockern die Welt auf
wie ein Maulwurf, wie ein Pflug.

Und ein Flüstern wird hörbar

an dem Ort, wo das Haus stand,
das zerstört wurde.

Ihre Pfarrerin Ulrike Franke

 

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