Schön dass Sie bei uns vorbeischauen!

Unser Kirchspiel ist ein regionaler Zusammenschluss

der fünf evangelisch-lutherischen Kirchgemeinden

 Regis, Breitingen, Ramsdorf, Hohendorf und Deutzen. 

Sie interessieren sich für unser Kirchspiel? Dann stöbern Sie in Ruhe in unserer Homepage. 
Und besser noch, kommen Sie doch einfach mal vorbei, zum Gottesdienst, oder zu einer unserer Veranstaltungen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen! 

     Advent, Advent ........

  ...... und 16 mal öffnet sich für Sie um 18:00 Uhr eine Tür beim

         lebendigen Kalender des Kirchspiels Regis-Breitingen.

 

Dahinter verbirgt sich eine Überraschung, die Sie diese besondere  Zeit im Jahr auf eine ganz neue Art entdecken lässt.

 

 1.  Freitag bei Familie Kipping mit Gitta Graichen, Ramsdorf, Dorfstr. 52d

 2.  Samstag bei Familie Hoch, Deutzen, August-Bebel-Str. 4a

 3.  Sonntag, 1. Advent, 10.00 Uhr KIrchspiel-Gottesdienst Regis und ab

      14.00 Uhr Hofadvent bei Andrea Augustin, Breitingen, Schillerstr. 64

 4.  Montag bei Familie Eckner, Ramsdorf, Hauptstr. 100

 5.  Dienstag bei Brigitte Meiner, Ramsdorf, Am Bergholz 9 

 6.  Mittwoch bei Petra Mohr, Alten- und Pflegeheim Breitingen

 7.  Donnerstag bei Familie Weber, Deutzen, Freiheit 3

 8.  Freitag

 9.  Samstag, 16.00 Uhr Adventsmusik, in der Kirche zu Hohendorf,

       im Anschluss mit Familie Schneider in der Kirche

10. Sonntag, 2. Advent, 10.30 Uhr Gottesdienst Pflegeheim Breitingen, ab

      14.30 Uhr Weihnachtsmarkt im Pfarrgarten Ramsdorf, 16.30 Uhr Adventsmusik

11. Montag Familie Just, Wildenhain 31c

12. Dienstag bei Familie Zimmermann und Erler, Hagenest 68  

13. Mittwoch  

14. Donnerstag beim Kirchenchor Regis, Pfarrhaus Breitingen mit Thomas Weber

15.  Freitag Familie Unverricht, Langenhain 10

16. Samstag bei Familie Keller, Deutzen, Ernst-Thälmann-Str. 11a

17. Sonntag, 3. Advent, 10.00 Uhr Kirchspiel-Gottesdienst Ramsdorf, 17.00 Uhr

      Adventsmusik in der Stadtkirche Regis mit dem Männerchor Regis-Breitingen

18. Montag bei Günther Kasel, Hohendorf Nr.17

19. Dienstag bei Familie Keller, Hagenest 74

20. Mittwoch bei Familie Bönsch und Grill, Wildenhain 5a

21. Donnerstag und 22. Freitag

23. Samstag bei Familie Straßburger, Wildenhain 2c, bei den Rindern im Stall

24. Sonntag, 4. Advent, 14.00 Uhr Weihnachtsgottesdienst in Deutzen,

      15.30 Uhr in Regis und Hohendorf, 17.00 Uhr in Ramsdorf mit Krippenspiel

Kommen Sie jeweils um 18:00 Uhr zu unseren Advents-Kalender-Türen bei den angegebenen Adressen. -  Treten Sie ein und lassen Sie sich überraschen.

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

Auch in diesem Jahr werden wir auf vielfachen Wunsch wieder einen „lebendigen Weihnachtskalender“  durchführen.

Das bedeutet, dass an jedem Tag in der Adventszeit eine andere Familie ihr Fenster, ihre Haustür, Garage, Terrasse, ihren Hof oder Garten für Besucher öffnet.

 

Der allererste Versuch im letzten Jahr im Kirchspiel Regis-Breitingen in den Orten Regis, Breitingen, Deutzen, Ramsdorf, Wildenhain, Hagenest und Hohendorf  war nämlich aus dem Stand heraus ein toller Erfolg.

Als das Vorbereitungsteam über  die Sache nachdachte, hätte keiner geglaubt, dass sich in nur einem Tag über 20 Gastgeber spontan bereit erklären würden  mitzumachen. 

Auch die Besucherzahl, jeweils zwischen 15 und bis zu 70 Besuchern, hat alle überrascht. Insgesamt kamen fast 700 Gäste, darunter über 80 Kinder.

 

Jeder dieser Abende, ob im Haus oder im Freien, war ein ganz besonderes und fröhliches Erlebnis; immer anders, immer liebevoll vorbereitet und immer schön!

Jeder Gastgeber hat sich da etwas Besonderes einfallen lassen, um die Gäste auf vielerlei Art und auch unterhaltsam zu informieren, was Advent und Weihnachten bedeuten und wozu Gott selbst als Kind in unsere Welt kam.

Nachbarn, Kirchenfremde und Kirchenmitglieder kamen sich beim gemeinsamen Singen, Geschichten hören, Basteln, Keksebacken, bei Hausmusik Glühwein, Gebäck, belegten Brötchen, Fettbemmen, Suppen usw. auf sympathische und fröhliche Weise näher, und auch der dörfliche Zusammenhalt wurde gestärkt.

Und immer war die Aussage aller Beteiligter zum Schluss: „ Das war schön, das müsst ihr wieder machen!“

Und genau das wollen wir tun! 

 

 

Die Jahreslosung 2017

oder anders:

 

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz

und lege einen neuen Geist in euch.

Hesekiel 36,26 (E)

 

Gedanken zur Jahreslosung

 

„Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“ 

 

Das im Urtext hebräische Wort für Herz ist Lev,

Die Juden dachten der Verstand und das Denken findet im Herz und in den Nieren, also im Bauch statt.

Mit der grauen Masse im Kopf, dem Gehirn konnten sie damals nichts anfangen.

Daher auch Sprichworte  wie:  „Aus dem Bauch heraus entscheiden“, „das geht mir auf die Nieren“, „Auf Herz und Nieren prüfen“, Mit dem Herzen denken“ usw.

 

Das hebräische Wort für Geist ist Ruach.

Und Ruach ist der Wind und der Odem/Atem Gottes, der bläst, siehe Jesus in Joh. 3,8:

„Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist (Ruach) geboren ist“

 

Wir können die Jahreslosung also auch so übersetzen:

„Ich schenke euch ein neues Denken und lege einen neuen Wind, bzw. Elan in euch."

 

Also sollen wir mit neuen Gedanken und neuem göttlichen Elan in das Jahr gehen!

 

Dazu noch ein schönes Bild:

 

Gottes sind Wogen und Wind.

Segel aber und Steuer, 

dass ihr den Hafen gewinnt sind euer!

 

 

Andacht zur Jahreslosung

 

Wie soll das denn gehen?“, frage ich mich. Weil ich weiß, wie schwer es fällt, schon kleine Gewohnheiten zu ändern. Erst recht, einen Neustart zu wagen in den kleinen und großen Bereichen meines Lebens: „Wenn wir nicht völlig umdenken, sieht die Zukunft für nachfolgende Generationen düster aus“, warnen uns besorgte Menschen in Kirche und Gesellschaft.

„Sie kommen um eine Transplantation nicht herum“, muss die Ärztin dem Patienten mitteilen.
„Unser Kind ist so widerspenstig!“, äußern verzweifelte Eltern. 
„Wenn möglich, bitte wenden“, tönt die Stimme aus meinem Navi. Ich bin wohl in falscher Richtung unterwegs.

Deutliche Worte - allen gemein ist, dass sich zeitnah Grundlegendes ändern muss. Dass es sogar lebensnotwendig sein kann. Auch der Prophet Hesekiel hat im Auftrag Gottes klare Ansagen zu machen. Keine leichte Aufgabe!

Erst recht nicht, wenn er sie an Gottes Volk richten soll, an Leute „mit trotzigem Gesicht und hartem Herzen“. (Hesekiel 2, 4)

Hesekiel stammt aus einer Priesterfamilie und gehört zu den ersten, die von Israel nach Babylon weggeführt wurden. Führende Persönlichkeiten suchen seinen Rat. Mit immer wieder neuen Bildern verkündigt er die ihm von Gott aufgetragene Botschaft. Das Volk Israel will diese Worte nicht hören und lehnt sich gegen den Propheten auf. Da hinein macht Gott sein Angebot:
„Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“

Von sich aus wird Gottes Volk es nicht schaffen, sein Volk zu sein: Ihn als seinen Gott zu erkennen. Das meint weit mehr, als seine Existenz nicht zu leugnen. Es geht um eine tiefe Beziehung, um ein Leben, das sich ganz auf sein Gegenüber einlässt und sich nach ihm ausrichtet. Gott schenkt seinem Volk das, was es für eine lebendige Beziehung braucht:
„Ich nehme das Herz von Stein aus ihrer Brust und gebe ihnen ein Herz von Fleisch“. (Hesekiel 11,19)